MFO-H2  Modulare Offshore-Wasserstoff-Plattform

Die schwimmende Drehscheibe für grünen Wasserstoff – Produktion, Speicherung und Logistik auf einer Plattform

Das MFO-H2 System ist die zentrale Wasserstoff-Hub-Plattform für Offshore-Windparks. 
Als Herzstück der MFO-H2 Verbundlösung oder als eigenständige Produktionsstätte ermöglicht es effiziente Wasserstofferzeugung, Druckspeicherung und flexiblen Transport – komplett autark und netzunabhängig.
 

WARUM BRAUCHEN WIR MFO-H2?

 

Klimaneutralität erfordert neue Energiesysteme. Offshore-Windenergie bietet enorme Ressourcen – doch ohne effiziente Wasserstoffproduktion und -logistik bleiben diese Potenziale ungenutzt. 
MFO-H2 macht 100% grünen Wasserstoff ohne fossile Netze möglich und schafft die Basis für Sektorenkopplung und nachhaltige Industrie.

 

Problemstellung

 

1. Fehlende Offshore-H2-Infrastruktur

Offshore-Windparks produzieren Strom, aber es fehlt die Infrastruktur zur direkten Wasserstoffproduktion vor Ort. Energie muss teuer an Land transportiert und dort umgewandelt werden – mit hohen Verlusten.

 

2. Pipeline-Abhängigkeit

Konventionelle H2-Konzepte benötigen aufwendige Pipeline-Infrastruktur für Transport und Verteilung. Das ist teuer, zeitintensiv und standortabhängig.

 

3. Ineffiziente Logistik

Wasserstofftransport über lange Strecken ist energieintensiv. Flüssigwasserstoff verliert bis zu 30% Energie und benötigt aufwendige Kühlung, Ammoniak erfordert Rückwandlung. Bestehende Lösungen sind ineffizient im Wirkungsgrad.

 

4. Begrenzte Speicherkapazität

Ohne großvolumige Offshore-Speicherlösungen kann überschüssige Windenergie nicht zwischengespeichert werden. Abregelungen sind die Folge – verschenktes Potenzial.

 

Lösungsstatement:

MFO-H2 ist die zentrale Hub-Plattform für eine neue Generation der Wasserstoffwirtschaft: Produktion direkt am Windpark, Druckspeicherung in austauschbaren Modulen, flexibler Transport per Schiff. 100% grüner Wasserstoff ohne Pipeline-Abhängigkeit, mit minimalen Verlusten und maximaler Standortflexibilität.
 

DIE VISION VON MFO-H2?

 

Die Drehscheibe für grünen Wasserstoff auf See

 

Zentrale Hub-Funktion *Offshore-Produktionszentrale*

MFO-H2 ist das Herzstück der Wasserstofferzeugung auf See: Modulare Elektrolyseure produzieren bis zu 36 Tonnen H2 pro Tag direkt am Windpark. Die Plattform dient als zentrale Drehscheibe für Produktion, Speicherung und Logistik.

 

Spalte 2: Autarke Energieversorgung *100% netzunabhängig*

Das System funktioniert komplett autark – ohne Stromnetz, ohne Pipeline. Windenergie wird direkt vor Ort in Wasserstoff umgewandelt. Ideal für tiefe Offshore-Standorte und regionale Wasserstoffversorgung.

 

Spalte 3: Modulare Speicher-Logistik *Austauschbare Transportmodule*

Wasserstoff wird in standardisierten, austauschbaren Druckbehältern (bis 1.600 m³) gespeichert. Die Module dienen gleichzeitig als Auftriebskörper und können direkt per Schiff zum Endkunden transportiert werden – kurze Wege, minimale Verluste.

 

Vision-Statement:

 

"Effiziente Logistik ist der Schlüssel zum Erfolg"

 

INNOVATION – WIE MFO-L FUNKTIONIERT

 

Wie funktioniert MFO-H2? – Vom Wind zum Wasserstoff
 

MFO-H2 vereint alle Schritte der Wasserstoffwertschöpfungskette auf einer schwimmenden Plattform: Elektrolyse erzeugt grünen Wasserstoff aus Windstrom, Kompressoren befüllen austauschbare Druckbehälter, automatisierte Wechselstationen ermöglichen schnellen Transport. 
Ein geschlossenes System ohne Verluste.

Funktionsprinzip

 

Schritt 1: Offshore-Elektrolyse

8 PEM-Elektrolyseure mit je 10 MW Leistung wandeln Offshore-Windstrom direkt in Wasserstoff um. Tagesproduktion: 36 Tonnen H2 (entspricht ca. 13.140 Tonnen pro Jahr). Meerwasser wird vor Ort entsalzt und als Rohstoff genutzt.

 

Schritt 2: Druckspeicherung

Der erzeugte Wasserstoff wird über Kompressoren auf 35 Bar verdichtet und in modulare Druckbehälter (H2-Volumenkörper) mit je 800 oder1.600 m³ Kapazität eingefüllt. Pro Behälter: ca. 11,3 Tonnen H2-Speicherkapazität. Gesamtsystem: bis zu 180 Behälter = 129 Tonnen H2-Lagerkapazität.

 

Schritt 3: Unterwasser-Lagerung

Die befüllten H2-Volumenkörper werden unter die Plattform abgesenkt (Tiefe: bis 350 m). Der hydrostatische Wasserdruck minimiert Diffusionsverluste auf unter 1-2% pro Jahr – deutlich besser als Oberflächen-Lagerung. Gleichzeitig dienen die Behälter als Ballast zur Plattformstabilisierung.

 

Schritt 4: Automatisierte Austausch-, Wechselstation

Volle H2-Module werden über automatisierte Wechselstationen zur Oberfläche geholt und auf Transportschiffe verladen. Leere Module werden zurückgebracht und neu befüllt. Der Wechselprozess dauert nur wenige Stunden – keine langen Liegezeiten wie bei konventionellen Tankern.

 

Schritt 5: Flexible Logistik

Transportschiffe (perspektivisch mit H2-Antrieb) bringen die Module per See- und Binnenschifffahrt direkt zu Abnehmern: Industrie, Tankstellen, H2-Netze, Häfen. Kurze Transportwege (500-2.000 km), etablierte Infrastruktur, minimale Kosten.
 

Besonderheit Doppelfunktion: Speicher + Stabilisierung 

 

Direktkompatibilität mit Elektrolyseur-Druck 

 

→ Kein zusätzlicher Hochdruck-Verdichter nötig 
→ 35 Bar Betriebsdruck – sicher, genehmigungsfähig, kosteneffizient 
→ Unterwasser-Lagerung reduziert Diffusion um Faktor 4 
→ Austauschbare Module = geschlossenes Logistiksystem

 

TECHNISCHE KOMPONENTEN IM DETAIL

 

1. H2-Druckbehälter (Volumenkörper)

Standardisierte, gasdichte Druckbehälter mit 800 oder 1.600 m³ Volumen und 35 Bar Betriebsdruck. Speicherkapazität: ca. 11,3 Tonnen H2 pro Behälter. Austauschbar, modular, mehrschichtige Drucktankstruktur für Transport und Langzeitbetrieb in Sandwichbauweise. 


Materialien: Hochfester Stahl mit Spezialbeschichtung, kathodischer Korrosionsschutz. 
Typisches System: 44 Transportbehälter je 800 oder 1.600 m³ (Gesamtkapazität: ca. 400 bis 800 Tonnen H2).

 

2. Unterwasser-Parksystem & Führungsstruktur

Strukturierte Ablage- und Stapelflächen für H2-Volumenkörper unter der Plattform (Tiefe: bis 350 m). Horizontale Führungsschienen und Längsrahmen für präzise vertikale Bewegung der Module. Ballastkörper (ca. 5.000 bis 10.000 Tonnen) dient als Ankerpunkt und Sockelsystem. Gleichzeitig Stabilisierungsfunktion für die Floating-Plattform.

 

3. Seil- und Hebesystem

4 umlaufende Endlosseile (Hybridseile: Stahlkern mit Dyneema-Mantel) für vertikale Führung der H2-Module. Umlenkrollen oben und unten mit automatischem Zugmechanismus für gleichmäßige Seilspannung. Hochfeste Ballastseile (Stahl, kunststoffummantelt) fixieren Ballastkörper auf Solltiefe. Ausgelegt für 30+ Jahre Lebensdauer.

 

4. Automatisierte Wechselstation

Vollautomatische Umschlagstation für schnellen Austausch der H2-Volumenkörper. Parkstation (Ruhestellung) und Wechselstation (Austausch/Wartung) knapp unter Wasseroberfläche. Hebesystem mit Führungsschienen, Bremsmechanismen und Arretierung. Seitliches Verschieben via Hydraulik oder Seilzug. Docking- Schnittstellen für See- und Binnenschiffe. 
Wechselzeit: wenige Stunden.

 

5. Mitnehmer- und Klemmsystem

Jeder H2-Volumenkörper ist mit 4 automatischen Seilklemmen ausgestattet (seitlich angebracht). Klemmbacken ermöglichen gezieltes Bewegen, Halten und Lösen der Module im System. Sensorgesteuerte Auslösung für sequentielles Heben/Senken. Hochfester Edelstahl und schlagzähes Polymer für wartungsarmen Dauerbetrieb.

 

6. Stahlrahmen & Schutzstruktur

Verstärkter Stahlrahmen verbindet alle H2-Volumenkörper eines Clusters (typisch 11 Auftriebskörper mit je 2 oder 4 Modulen). Aufnahme von Kräften aus Auftrieb, Gewicht und Bewegung und Schutz vor Beschädigung, Verformung und äußeren Einflüssen unter Wasser.

 

7. Kompressor Station

Leistungsfähige Kompressoren zur Befüllung der H2-Volumenkörper auf Betriebsdruck (35 Bar). Kapazität ausgelegt auf Anschluss externer Elektrolyseure (typisch 8 x 10 MW = 36 t H2/Tag mit 30 Bar Ausgabedruck). 
Vollautomatische Steuerung mit Sicherheitsreserven und integrierter Kühlung, Modular erweiterbar.

 

8. Druckschlauch- & Leitungssystem

Separate Leitung und Druckschläuche führen Wasserstoff von Kompressoren zu den H2-Volumenkörpern. Befüllung und Entleerung variabel nach Differenzdruck mittels robuster Schnellkupplungen für automatischen Anschluss/Trennung. 
Alle Leitungen sind mit Leckagedetektion und Notabsperrventilen ausgestattet.

 

9. Steuerung, Sensorik & Digitalisierung

Cloud-basiertes Backend-System für Flottenmanagement, Zustandsüberwachung und Logistiksteuerung. Sensoren überwachen Füllstand, Druck, Temperatur, Dichtheit, Position aller Module in Echtzeit. 
KI-gestützte Predictive Maintenance und automatisierte Betriebsoptimierung. SCADA-Anbindung, Fernwartung, Notfallroutinen.

 

10. Offshore-Plattform & Infrastruktur

Schwimmende Arbeitsplattform mit Kran, Umschlag-Equipment, Heli-Deck, Feuerlöschtechnik und Sicherheitseinrichtungen. Stromverteilungsnetz für Anschluss externer Energiequellen (Windpark, MFOES-Speicher). IT-Infrastruktur, H2-Leitungssysteme, Backup-Systeme. Ausgelegt für raue Offshore-Bedingungen und 24/7-Betrieb.

 

 

BETRIEBSMODI ÜBERSICHT

 

1. Kontinuierliche H2-Produktion

Elektrolyseure laufen im Dauerbetrieb und produzieren kontinuierlich Wasserstoff. Befüllung der H2-Volumenkörper erfolgt parallel und gestaffelt. Optimale Auslastung der Anlagen.

 

3. Speicher-Puffermodustext

Gefüllte H2-Module dienen als Langzeitspeicher (Umlaufzeit ca. 3,5 Tage für Komplettbefüllung). Bei schwankender Produktion wird kontinuierliche Versorgung der Logistikkette sichergestellt.

 

4. Schnellwechsel-Logistikmodus

Automatisierter Austausch voller gegen leere Module. Transportschiffe docken an, Wechselstation lädt/entlädt in wenigen Stunden. Minimale Standzeiten, maximaler Durchsatz.

 

5. Wartungs- & Inspektionsmodus

Einzelne Elektrolyseure, Module oder Kompressoren können gewartet werden, während andere weiterlaufen. Modularer Aufbau ermöglicht Wartung im laufenden Betrieb ohne Produktionsstillstand.

 

6. Notfall-/Sicherheitsmodus

Bei extremen Wetterbedingungen oder technischen Störungen automatische Abschaltung der Elektrolyse möglich. H2-Module werden gesichert, Notentlüftung aktiviert. Redundante Sicherheitssysteme gewährleisten maximalen Schutz.

 

"Innovation bedeutet nicht nur Technologie, sondern intelligente Integration und Logistik"

 

Vorteile Grid
 
Was macht MFO-H2 einzigartig?

 

✅ 100% netzunabhängig

Kein Stromanschluss, keine Pipeline nötig. MFO-H2 funktioniert komplett autark – ideal für tiefe Offshore-Standorte und regionale Versorgung. Maximale Standortflexibilität weltweit.

 

✅ Minimale Transportverluste

Nur 1-2,5% H2-Verluste im gesamten Zyklus – deutlich besser als Flüssigwasserstoff (30%) oder Ammoniak (10-20%). Unterwasser-Lagerung reduziert Diffusion um Faktor 4.

 

✅ Geschlossenes Logistiksystem

Austauschbare Module ermöglichen geschlossenen Kreislauf: Transport per See-/Binnenschiff, Entladung beim Kunden, Rücktransport leerer Behälter. Keine Pipeline-Infrastruktur nötig.

 

✅ Kurze Transportzyklen

Etablierte Schifffahrts-Infrastruktur (See + Binnenschiff) erschließt Transportwege von 500-2.000 km. 75% der deutschen Großstadtbevölkerung und über 80% der Industrie direkt erreichbar.

 

✅ Minimaler ökologischer Fußabdruck

Keine Bodenversiegelung, keine Pipelines, keine Erdarbeiten. Offshore- Lagerung ohne ökologische Zerstörung. Standortferne von Schutzgebieten. Fast 100% recyclingfähig nach Nutzungsende.

 

✅ Skalierbar & modular

Von Pilotanlage bis Multi-GW-Hub: Das System ist beliebig skalierbar. Flexible Erweiterung durch zusätzliche Elektrolyseure, Module und Plattformen. International adaptierbar.

 

"100% grüner Strom, null CO₂, null Pipeline Emissionen - Kreislaufwirtschaft neu gedacht"



Offshore‑Cluster & H₂‑Backbone

 

Die Standortwahl und Anbindung unserer MFO‑Systeme erfolgt über klar definierte Offshore‑Cluster mit direkter Einbindung in den europäischen H₂‑Backbone. Die räumliche Verteilung, Distanzen zu Industrieclustern und Transportkorridore sind in der Seite „Offshore‑Cluster & H₂‑Backbone“ detailliert beschrieben.

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